Transparenzbericht

Wie wir aus Rohsignalen Einstufungen machen, welche Daten unsere Systeme berühren und was E-Mail-Tracking Ihnen nicht sagen kann. Veröffentlicht, weil Vertrauen Belege braucht.

So klassifizieren wir Öffnungen und Klicks

Jedes Engagement-Ereignis (Pixel-Abruf, Linkklick) wird von der Evidence Engine analysiert: Sie sammelt Evidenz — Client- und Netzwerkverhalten, Zeitabstand zum Versand, vorhandene Klicks — und vergibt eine von fünf Einstufungen mit Konfidenzwert (0,0–1,0) und einem für Menschen lesbaren Erklärungsprotokoll. Die Regeln laufen in fester Priorität: AI_CRAWLER, dann SECURITY_SCAN, dann PRIVACY_PROXY, dann HUMAN; passt nichts verlässlich, lautet die Einstufung UNKNOWN.

Die fünf Einstufungskategorien

  • HUMAN

    Wahrscheinlich ein Mensch in einem echten Mail-Client: privates Netzwerk, plausibles Zeitverhalten, gewöhnliche Browser-Signale.

  • PRIVACY_PROXY

    Ein Privatsphäre-Relay hat die Inhalte für den Empfänger abgerufen — z. B. Apple MPP. Aus den menschlichen KPIs ausgeschlossen.

  • SECURITY_SCAN

    Ein Firmen-Gateway, Virenschutz oder eine Sandbox hat die Nachricht geöffnet, bevor ein Mensch es konnte.

  • AI_CRAWLER

    Ein KI-Assistent oder Such-Crawler hat die Inhalte abgerufen.

  • UNKNOWN

    Zu wenig Evidenz. Wir melden „unbekannt“ statt zu raten.

Welche Daten wir verarbeiten

Tracking muss sich am Datenschutzrecht messen lassen — deshalb minimieren wir standardmäßig:

  • Empfänger-Tokens sind zufällige 128-Bit-Kennungen — keine Namen oder E-Mail-Adressen in Tracking-URLs.
  • IP-Adressen werden bei der Erfassung pseudonymisiert; wir speichern keine vollständigen IPs zusammen mit Ereignissen.
  • Rohereignisse unterliegen Aufbewahrungsfristen und werden danach aggregiert oder gelöscht.
  • Einwilligungsnachweise erfassen Quelle und Zeitstempel; Empfänger erhalten ein Privacy-Portal für Opt-out, Export und Löschung (DSGVO Art. 15/17).
  • Die Daten werden in der EU gehostet; TraXmark wird von der TriStiX S.L. (Spanien) betrieben, nach DSGVO und ePrivacy.

TriStiX S.L. · Alicante, España

Ehrliche Grenzen

Was E-Mail-Tracking nicht kann — von uns ausgesprochen, statt von Ihnen entdeckt:

  • Ein Pixel-Abruf ist ein Öffnungssignal, niemals der Beweis, dass ein Mensch die E-Mail gelesen hat.
  • Die Klassifizierung ist probabilistisch: Konfidenzwerte, keine Gewissheiten. Manche Ereignisse bleiben UNKNOWN.
  • Empfänger, die Bilder blockieren, erzeugen gar kein Pixel-Ereignis — Öffnungen können unterzählt sein.
  • Apple MPP lädt Bilder für alle Empfänger vorab; Öffnungsraten, die das ignorieren, sind konstruktionsbedingt aufgebläht.

Ihre Rechte

Fragen zum Datenschutz: privacy@traxmark.com. Sicherheitsmeldungen: security@traxmark.com. Vollständige Dokumente: Datenschutzerklärung, AVV und AGB.

privacy@traxmark.com · security@traxmark.com

FAQ

Beweist TraXmark, dass eine E-Mail gelesen wurde?
Nein. TraXmark klassifiziert Engagement-Signale (Öffnungen, Klicks) mit Evidenz und Konfidenz. Ein Pixel-Abruf ist ein Signal, kein Lesebeweis — diese Grenze veröffentlichen wir in unserem Transparenzbericht.
Was passiert, wenn die Klassifizierung unsicher ist?
Das Ereignis erhält die Einstufung UNKNOWN. TraXmark rät nicht: Unbekannte Ereignisse werden als unbekannt gemeldet und aus den menschlichen KPIs ausgeschlossen.